Was Dir Panikattacken sagen möchten!

Panikattacken Blog

Heute geht es um das Tabu-Thema Panikattacken.

Wenn ich mich in Personen reinfühlen kann, dann sind es Menschen mit Panikattacken. Denn ich hatte diese Panikattacken selber. Aus der heutigen Sicht eine Erfahrung, die mir in so vielen Sachen die Augen geöffnet hat.

Wenn man jedoch gerade die Panikattacken hat, ist es furchtbar, wie hilflos man ist. Aber nur dann, wenn man nicht weiß, was man tun kann. In meiner Praxis habe ich immer wieder Menschen mit diesen Attacken und ich weiß genau, wie diese Menschen sich fühlen. Und ganz ehrlich, es gibt viele Menschen mit diesem Problem. Kaum zu glauben, jedoch oft vom Arzt nicht erkannt. Immer wieder erzählen mir meine Klienten, dass sie von Arzt zu Arzt rennen und man einfach nichts findet am Herzen, obwohl man laufend Herzrasen hat und selbstverständlich dabei Angst hat. Ich erlebe es immer wieder, dass Medikamente verordnet werden, die nicht helfen und leider auch nicht mehr abgesetzt werden.

So war es bei mir!

Auch ich hatte immer wieder aus „heiterem Himmel“ Herzrasen, Schwindel, Panik sterben zu können. Einmal so, dass mein Mann den Notarzt gerufen hat, da er die Situation in der Vehemenz nicht einschätzen konnte. Alle Angehörigen sind damit völlig überfordert.

Klassisch ist es so, dass man durchgecheckt wird. EKG, Blutwerte, Blutdruck…  Dann heißt es: „Sie sind vollkommen gesund! Wir finden Nichts!“  Vom Prinzip ja auch gut so. Beschwerden haben diese Personen jedoch trotzdem. Dann folgt häufig als Lösung „Antidepressiva“.

Da mein Arzt wusste, dass ich so etwas nicht nehme und er keinen Rat wusste, hat er mir geraten, mich an einen meiner Kollegen zu wenden. Also einen Heilpraktiker bzw. Coach. Die klassische Gesprächstherapie hätte ich auch nie gemacht. Direkt zur Klärung: das war meine persönliche Entscheidung und ich rate niemanden alles nur so zu machen wie ich. Bitte immer alles mit dem Arzt abklären.

Heute behandle ich solche Menschen in meiner Praxis und coache Menschen, dort erst gar nicht hinzukommen. Mit diesem Artikel möchte ich dieses Tabuthema angehen und helfen, dort auszusteigen. Das geht. Vom Prinzip ist jede körperliche Beschwerde ein Geschenk, was ausgepackt werden möchte. Der Körper schickt Hinweise. Wir sehen es jedoch immer negativ und haben selbstverständlich keine Zeit für Krankheit oder Probleme. Klar! Sieht man jedoch dahinter die Botschaft, kann man wahnsinnig daran wachsen und einen Schritt weiter zu sich selber machen. Bewusstsein ist das Zauberwort.

Deshalb hier meine Tipps:

  1. Nimm Deinen Körper ernst!

    Dein Körper ruft „Stopp“. Ganz klar. Du bist auf irgendeiner Ebene überfordert. Auch wenn man es nicht wahrhaben möchte und glaubt, dass alles gut ist. Deutlicher geht es ja kaum. Gerade wenn Kreislaufprobleme da sind oder Herzrasen, dann fordert Dein Körper die Ruhe, die er benötigt. Ruhe, die Du brauchst, um Dir darüber Gedanken zu machen, was Dein Körper Dir sagen möchte. Stelle Dir also innerlich die Frage, in welchem Bereich lebe ich nicht aus meinem Herzen?

  2. Was willst Du wirklich?

    Viele können sagen, was sie nicht wollen. Zum Beispiel: keine Panikattacken mehr! Jedoch ist es wichtig zu definieren, was Du willst. Was genau willst Du denn wirklich? Du kannst in Dein Navi im Auto auch nicht eingeben: „Nicht nach Ulm“, sondern Du brauchst ein Ziel. Genauso ist es mit Deinem Navi fürs Leben.

  3. Entscheide Dich!

    Entscheide Dich bewusst dafür, dass Du etwas ändern möchtest. Nur wenn Du zu 100% etwas ändern willst, dann wird es klappen. Frage Dich nicht immer was Du verlieren wirst, wenn Du einen Schritt wagst, sondern was Du dazu gewinnen wirst. Alles beginnt im Kopf.

  4. Suche Dir Hilfe!

    Mit Hilfe meine ich, dass jemand mit Dir von außen auf die Situation schaut und die richtigen Fragen stellt. Manchmal ist es der Arzt, der Partner, ein Therapeut oder Coach. Das entscheidest Du! Es gibt keinen Weg, der für alle Menschen gilt. Jedoch sollte es jemand sein, der Dir wirklich helfen will, kann und somit der Weg verkürzt wird. Eine Hilfe die ich Dir kostenlos anbieten kann, ist mein Ratgeber und Newsletter oder meine Facebook-Gruppe. Auch Hilfe per Skype oder in der Praxis kann ich anbieten.

  5. Teste Meditation!

    Meditation hat so viele tolle Seiten. Wenn Du mal eine Meditation testen möchtest, dann hole Dir hier meine kostenlose Meditation, die ich damals bei meinen Panikattacken immer gemacht habe. Hier kostenlos downloaden!

  6. Kostenlose Video-Serie „Alles ist möglich, aber wie?“ Hier klicken!

Hier kannst Du die kostenlose Video-Serie bekommen. Klicke hier! Wenn Du nichts verpassen möchtest, dann trage Dich in meinem Newsletter ein. Du erhält als Dankeschön eine Meditation oder meinen Ratgeber.

Abonniere doch auch meinen YouTube-Kanal, da findest Du ebenso weitere Inspiration.

Kennst Du auch diese Panikattacken? Kann ich Dich irgendwie unterstützen, einen Schritt weiter zuu kommen? Schreibe mir gerne einen Kommentar oder eine Mail. Ich freue mich mit Dir ins Gespräch zu kommen.

Liebe Grüße Petra

 

10 Comments

  • Nicole

    Reply Reply 2. November 2016

    Hallo Petra,
    ich finde es sehr toll, dass du das Thema aufgreifst, mir geht es ähnlich, ich leide unter einer generalisierten Angststörung in Kombinationen mit Panikattacken, ich fühle mich jeden Tag unwohl und suche den Kontakt zum Ich, aber es gibt eine Blockade. Ich würde mich gerne näher kennenlernen und endlich die Angst verlieren! Aber wie? Grüße Nicole

    • Petra

      Reply Reply 2. November 2016

      Hallo Nicole, auf jeden Fall dranbleiben. Man kann es nur selber in sich lösen. Immer wieder die Glaubenssätze überpfüfen und neu ausrichten. Ich mache gerade eine Videoserie, die kostenlos erhältlich sein wird. Hast Du auf YouTube schon mal meine Videos geschaut. Ich werde dazu nach etwas machen. Gerne abonnieren. https://www.youtube.com/channel/UCmi6T3_CpORrGvIaJtnobNQ

  • Bernd Pelzer

    Reply Reply 2. Dezember 2016

    Als Psychologe, Therapeut und Angstforscher möchte ich diese Webseite lobend empfehlen. Sachlich fundiert aufgearbeitete Themen mit Herz und Verstand. Selbsthilfe ist die beste Hilfe.
    LG Bernd Pelzer
    https://angsthilfe.health.blog
    http://www.berndpelzer.net

    • Petra

      Reply Reply 3. Dezember 2016

      Vielen herzlichen Dank für das Lob.
      Herzliche Grüße Petra

  • marlies boehler

    Reply Reply 5. Februar 2017

    Ich hatte 4 Jahre Panikataken,Hab sie mit verschiedenen Sachen in den Griff bekommen.Akupunktur,Bachblüten,Reik, ich bin sie seit einiger Zeit los.

    M.Böhler

    • Petra

      Reply Reply 6. Februar 2017

      Hallo Marlies, vielen Dank für Deinen Kommentar. Super, dass Du aktiv geworden bist, denn dann kann man alles erreichen.
      Liebe Grüße Petra

  • Christine

    Reply Reply 18. Februar 2017

    Oh, diese Panikattacken hatte ich über sehr viele Jahre, die soweit gingen, dass ich
    nicht mehr in der Lage war am Leben richtig teilzunehmen.
    Heute bin ich soweit davon befreit auch wenn es mich viele Jahre davon abgehalten
    hat, mein Leben zu genießen.
    Christine

    • Petra

      Reply Reply 19. Februar 2017

      Hallo Christine,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Da kannst Du richtig stolz auf Dich sein. Genieße Dein Leben. Liebe Grüße Petra

  • Pascale Scarlet

    Reply Reply 2. Oktober 2017

    Hallo,ich habe das Gefühl mein Befinden gelesen zu haben. Seit Juni geht’s mir deutlich besser. Bin sogar zum erstemal geflogen un zwar ohne Begleitung. Mein Hausarzt hat es ziemlich schnell erkannt und wollte mir keine Medikamente verschreiben. Habe eine Osteopathische Behandlung bei seinem Sohn angefangen wegen Kiefersperre und verspannte Muskulatur im Rücken/Nacken. Als ich ihn von meine Erlebnisse der letzte 5 Jahren erzählte war er von meinem Zustand nicht überrascht. Ich bin vor 1 1/2 Jahre regelrecht implodiert. Es Kamm nicht von Heute auf morgen und braucht seine Zeit bis es wieder geht. Ich bin Dankbar dafür dass meine Familie mir zu Seite steht auch wenn Sie nicht immer gut drauf sind und die Geduld haben. Ein riesen Dankeschön an Sie Fr. Krause für Ihre Arbeit.

    • Petra

      Reply Reply 2. Oktober 2017

      Hallo und vielen Dank für den Kommentar. Da kann man nur sagen: „Herzlichen Glückwunsch“.
      Ja, man kann alles verändern. Super. Alles Gute weiterhin. Und vielen Dank für das Lob, gerne. Liebe Grüße Petra

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